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Marienwerder

Montag 9. August 2010, von Torsten

Fjordpferdehof bei Marienwerder auf der Insel
Am 7. August ging es auf den Fjordpferdehof Insel in Marienwerder; getroffen haben wir uns auf dem Innsbrucker Platz trotz Regenwolken am Himmel und schlecht lautender Wetterprognosen.
Durch die Stadt ging es raus auf das Land direkt zum Pferdehof um dort einfach nur ein ruhiges Wochenende zu verbringen. Trotz meiner anfänglichen Bedenken quer durch die Stadt und über den Potsdamer Platz zu fahren kamen wir gut aus der Stadt raus.

Auf der Insel angekommen wurde uns erstmal die Wiese gezeigt auf der wir unsere Zelte aufstellen konnten, obwohl Fahrzeuge auf dem Parkplatz abgestellt werden müssen durften wir unsere Motorräder direkt vor den Zelten abstellen.
Die Insel zeigt sich von ihrer besten Seite für unseren Nachwuchs, der natürlich sofort auf ein PS umsteigen wollte.

Auf der Rückfahrt am Sonntag wollten wir einen Stopp am Werbellinsee einlegen und ein kleinen Fischimbiss zu uns nehmen, leider gab es das mir bekannte Fischrestaurant nicht mehr; also ging es weiter zur nächsten Tankstelle um von dort aus zu versuchen nach Groß Dölln zu kommen. Die Zufahrt durch Joachimsthal wurde umgeleitet so das wir auf einen Weg kamen in der Hoffnung wieder auf die Umgehungsstrasse zu kommen, zu unserem Leidwesen stellte sich nach ein paar Kilometern heraus das dieser Weg wohl von den Römern erbaut wurde. Kurz und knapp wir mussten 17 Kilometer auf einem gepflasterten Weg zur nächsten besser befahrbaren Strasse zurücklegen. Alle Abzweigungen waren mit Verbotsschildern gekennzeichnet und sahen noch schlimmer aus, die ersten einsehbaren Meter waren meist aus tiefen Sand. Mit dem Gespann war es eine Tortour, die anderen Fahrern erging es sicherlich genauso; wir konnten auf dieser Strecke maximal mit 30 km/h unterwegs sein.

Zurück auf den befestigen Strassen kam der Wunsch nach etwas essbaren auf. Der erste Versuch der Einkehr war ein Fehlschlag im Gasthaus am Finowkanal in Zerpenschleuse. Die ersten Worte der Bedienung war "Ist besetzt", ohne das eine Kennzeichnung ersichtlich war, nach soviel Freundlichkeit sind Motorradfahrer an diesem Ort wohl nicht gerne gesehen und wir verliessen diese gastliche Stätte.

Nun hatten wir uns schon entschlossen etwas zu speisen und der Nachwuchs nörgelte auch schon, da kam ein Hinweisschild und wir wendeten und fanden das Haus Lottschesee, ein Restaurant am nahen Lotsche-See gelegen. Die Karte bot für jeden etwas, ebenso erfüllte die Kinderkarte alle Nachwuchsträume, dazu gab es dann Malstifte und Ketchup bis zum abwinken für den Nachwuchsfahrer. Nicht unerwähnt bleiben sollte die Tatsache das es einen extra Parkplatz nur für Motorräder gibt.

Nach dem Mahl mussten wir uns aufraffen um uns nicht ins Gras zu legen und ein kleines Verdauungsschläfchen zu machen, sondern uns in Richtung Heimat wieder auf den Weg zu machen.
Fjordpferdehof bei Marienwerder